GLS Service


Die General Logistic Systems ist eine Holding-Gesellschaft, die ihren Hauptsitz in Amsterdam hat. Auch in Deutschland hat GLS eine Niederlassung, die GLS Germany, die als Tochter zur General Logistic Systems gehört.

Über das Unternehmen

Alles begann 1989 mit der Gründung der German Parcel. Dabei handelte es sich um einen Zusammenschluss von 25 Speditionsunternehmen aus Deutschland. Was in den alten Bundesländern begann, wurde im Jahr 1990 auf die neuen Bundesländer ausgeweitet.

Schon im ersten Jahr konnte das Unternehmen zwei Millionen Pakete versenden. Diese Zahl erhöhte sich nur ein Jahr später auf zwölf Millionen.
1991 begann GLS auch in Europa, wie zunächst in Frankreich und Dänemark, zu expandieren.
1993 wurden 40 Millionen Pakete mit GLS verschickt, von nun an konnten auch Privatkunden beliefert werden. Dieser Service wurde am 11. Juni 1997 vollendet, so dass seitdem auch private Kunden die Dienste von GLS nutzen können.

2002 kam es zur Umbenennung von German Parcel in GLS Germany, nachdem das Unternehmen von Royal Mail übernommen wurde.

Mittlerweile gibt es in ganz Deutschland 60 Depots von GLS, die für ein flächendeckendes Netz sorgen. Hinzu kommt ein zentraler Umschlagplatz und das Europahub im hessischen Neuenstein, über das das deutsche GLS Netz mit dem Europanetz verbunden ist. Über das Tochterunternehmen „Der Kurier“ kann GLS zusätzlich auf ein Express-Netz mit 154 Stationen zurückgreifen.
Dem Unternehmen stehen 600 LKWs und 3950 Nahverkehrfahrzeuge für die Abwicklung bereit (Stand: August 2013).

Mit einem Datenverlust geriet GLS 2008 in die Schlagzeilen. Denn GLS führte einen Datentransport für die Landesbank Berlin durch, bei dem Kreditkartendaten von 130.000 Kunden in Form von Microfiches abhanden kamen. Diese gelangten über abstruse Umwege zur Frankfurter Rundschau – ein Skandal.
Kritik musste sich das Unternehmen auch von dem Journalisten Günter Wallraff gefallen lassen, der nach mehrmonatigen Recherchen im Mai 2012 eine Reportage für RTL und das Zeitmagazin veröffentlichte. Wallraff beschuldigte GLS darin, gegen Arbeitsschutzgesetze zu verstoßen, Lohndumping zu betreiben und Scheinselbstständigkeiten von seinen Mitarbeitern zu fordern.

Dennoch ist GLS Germany heute im Hinblick auf seinen Umsatz der drittgrößte Paketversender hinter der Deutschen Post und UPS: 40.000 Kunden vertrauen auf die Leistungen von GLS (Stand: 2012/2013). Neben der GLS Germany gibt es heute 20 weitere Tochterunternehmen in Europa, die insgesamt 13.000 Mitarbeiter beschäftigen. Die laut dem Unternehmen äußerst geringe Verlust- und Schadensquote (1 von 10.000 Paketen) trägt sicherlich dazu bei, dass GLS als Transportdienstleister gerne in Anspruch genommen wird.

Auch im Umweltschutz ist GLS Germany aktiv und ist sich als Unternehmen seiner Verantwortung gegenüber Mensch und Natur bewusst. So startete GLS 2008 die Umweltiniative „Think-Green“, die für einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen, die Reduzierung von Abgasen und eine umweltbewusste Entsorgung von Abfällen steht. Kunden können die Initiative unterstützen, indem sie sich beispielsweise für einen CO2-neutralen Versand entscheiden.


197 Meinungen zum GLS Service

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