Icelandair Service


Icelandair ist die fĂŒhrende Airline Islands. Die 1937 gegrĂŒndete Fluggesellschaft ist der weltweit bekannteste Anbieter fĂŒr FlĂŒge von und nach Island. Die durch das Unternehmen angeflogenen internationalen Ziele liegen vor allem in den USA, Kanada und Europa.[ad]

Der Icelandair Service

Hilfestellung zu Themen wie GepĂ€ck, Check-in oder zu sonstigen Fragen rund um den Flug erhalten FluggĂ€ste vom Service-Center der Airline Icelandair. Eine Vielzahl von Anliegen werden bereits auf der Homepage beantwortet, so dass ein direkter Kontakt mit den Mitarbeitern ĂŒberflĂŒssig wird. Schauen Sie am besten zunĂ€chst nach unter www.icelandair.de

Bleibt eine Frage offen, bietet das Service-Team von Icelandair natĂŒrlich auch Support auf telefonischem und schriftlichem Weg an. Unter folgender Hotline zum Ortstarif sind die Mitarbeiter in der Service-Stelle Frankfurt am Main zu erreichen:

Telefon: +49 69 29 99 78.

Der deutschsprachige Telefon-Service ist von Montag bis Freitag zwischen 7.00 und 17.00 Uhr und am Samstag und Sonntag von 07.00 bis 16.00 Uhr besetzt.

Eine Fax-Nummer ist hingegen leider nicht verfĂŒgbar. Jedoch kann ein Passagier jederzeit eine E-Mail an den Icelandair-Support senden.

E-Mail: germany@icelandair.is

Üblicherweise sind moderne Fluggesellschaften auch in den sozialen Netzwerken aktiv, so auch die islĂ€ndische Airline. Auf Facebook, Instagram, Twitter und YouTube finden Sie je eine offizielle Icelandair-Unternehmensseite. Wer möchte, kann dem Personal ĂŒber den Facebook-Messenger eine Anfrage schicken, wie schnell diese beantwortet wird, ist allerdings schwierig zu sagen. Eine schnellere Antwort erhĂ€lt man sicher ĂŒber die oben genannte Telefon-Hotline.

Übrigens fĂŒhrt die nordeuropĂ€ische Airline auch einen eigenen Reiseblog, einzusehen unter www.icelandair.com/de-de/blog

Check-in

FĂŒr den Check-in gibt es bei Icelandair grundsĂ€tzlich zwei verschiedene Wege: persönlich am Flughafen oder online ĂŒber die Website oder App der Airline.

Den letzteren bequemen Web-Check-in können FluggĂ€ste fĂŒr alle Ziele ab 24 Stunden vor Flugbeginn durchfĂŒhren. Loggen Sie sich hierfĂŒr auf der Internetseite von Icelandair ein unter „Kundenbetreuung“ > „Vor dem Abflug“ > „Check-in“. FluggĂ€ste benötigen fĂŒr den Login lediglich ihren Nachnamen und die Buchungsnummer fĂŒr den Flug. Ist der Online-Check-in dann erledigt, kann man die Bordkarte entweder ausdrucken oder diese in digitaler Form am Flughafen direkt vom Smartphone aus scannen lassen.

Ebenso können Passagiere jedoch auf klassische Weise an den Flughafenschaltern oder ĂŒber die neuen Check-in-Automaten am Flughafen eingecheckt werden. An einigen FlughĂ€fen können die Flugreisenden an diesen Automaten sogar ihr GepĂ€ck aufgegeben. Unbedingt bereit halten sollte man am Flughafen stets sein E-Ticket und einen Ausweis zur Identifizierung. Planen Sie ausreichend Zeit fĂŒr den persönlichen Check-in oder jenen am Automaten, fĂŒr die GepĂ€ckaufgabe und Sicherheitskontrollen ein; 2 bis 3 Stunden sollten es in jedem Fall sein, die Reisende vor dem Take-off am Airport eintreffen.

An den Check-in-Automaten ist zu beachten, dass höchstens 9 Personen, die gemeinsam gebucht haben, hierĂŒber einchecken können. Sind es mehr FluggĂ€ste und -tickets, suchen Sie bitte den Schalter auf.

GepÀck

Auf der InternetprĂ€senz der Fluglinie unter dem Reiter „Kundenbetreuung“ > „GepĂ€ck“ finden Sie alle GepĂ€ckbestimmungen, die fĂŒr Ihre Reise wichtig sind.

Als HandgepĂ€ck darf ein GepĂ€ckstĂŒck mit 10 kg sowie ein persönlicher Gegenstand mitgefĂŒhrt werden, lediglich in der Reiseklasse Saga Premium Flex sind zwei HandgepĂ€ckstĂŒcke mit je 10 kg erlaubt.

Das HandgepĂ€ckstĂŒck darf grundsĂ€tzlich, unabhĂ€ngig von der Servcie-Klasse, eine GrĂ¶ĂŸe von
Höhe 55 cm, Breite 40 cm, LÀnge 20 cm
nicht ĂŒberschreiten. Rollen, Griffe und Außentaschen sind bereits inbegriffen. Als persönlichen Gegenstand kann der Gast beispielsweise eine Handtasche oder einen Rucksack bei sich tragen.

Dieser weitere Gegenstand darf höchstens messen:
Höhe 40 cm, Breite 30 cm, LÀnge 15 cm.
Er muss unter einem Sitz im Flugzeug verstaubar sein.

Die Anzahl und das Maximalgewicht der Koffer, die aufgegeben werden, hĂ€ngen von der gebuchten Flugklasse ab: Wer mit dem gĂŒnstigsten Economy-Light-Ticket fliegt, hat keinen Anspruch auf FreigepĂ€ck, und muss extra welches hinzubuchen. Lediglich ein HandgepĂ€ckstĂŒck und eine weitere Tasche sind kostenlos. Bei Economy Standard und Econony Flex sind je ein AufgabegepĂ€ckstĂŒck mit 23 kg enthalten. Bei den Saga-Tarifen sind es zwei Koffer mit je 32 kg maximal.

Die Maximalmaße fĂŒr das aufzugebende GepĂ€ckt betragen 158 cm (Höhe + Breite + LĂ€nge). Jeglicher Koffer oder Gegenstand, der die Höchstmaße oder das Höchstgewicht ĂŒberschreitet, gilt als Über- oder SondergepĂ€ck und wird damit kostenpflichtig. Die Preise liegen bei 39,- bis 162,- Euro, als Höchstsatz bei einem Kajak oder Surfbrett. Ratsam ist es, besonderes GepĂ€ck im Vorfeld anzumelden und zu bezahlen, denn am Flughafen sind die Kosten oft höher. Melden Sie sich beim Service-Team oder loggen Sie sich online ein, um selbststĂ€ndig GepĂ€ck anzumelden.

Flugzeug

Die Flotte der Airline besteht ausschließlich aus Flugzeugen des Herstellers Boeing. Ingesamt fliegen mittlerweile ĂŒber 31 Flugzeuge fĂŒr die Airline quer durch die Welt. Das Durchschnittsalter liegt bei 19,8 Jahren.

Unter den Flugzeugen sind die Typen Boeing 757-200, 757-300, 767-300ER, 737 MAX 8 und 737 MAX 9.

App

Die Fluggesellschaft verfĂŒgt ĂŒber eine eigenen App – sowohl fĂŒr Apple- als auch fĂŒr Android-GerĂ€te. Hier können die FluggĂ€ste nach FlĂŒgen suchen, Buchungen durchfĂŒhren und Extras kaufen. Ebenfalls kann der Boarding-Pass jederzeit ĂŒber die App abgerufen und am Flughafen gescannt werden, was das Ausdrucken ĂŒberflĂŒssig macht.

Da der App-Zugang auf der Homepage etwas versteckt ist und nur ĂŒber die Suche gefunden werden kann, besuchen Sie am besten ĂŒber Ihr MobilgerĂ€t den App-Store bzw. den Google Play Store. Dort tippen Sie „Icelandair“ ein und gelangen unkompliziert zur Installation der Software.

Sitzplatzreservierung

Ein Sitzplatz ist ab der Klasse Economy Standard inbegriffen, außer bei Economy Light. Wer in der ersten Reihe sitzen möchte, der muss bei dem Standard-Tarif extra zahlen; nur GĂ€ste der Economy Flex haben die freie kostenlose Auswahl. Passagiere der höherpreisigen Saga-Klassen haben stets die kostenlose Wunschplatzwahl.

Prinzipiell ist die Buchung eines besonderen Sitzplatzes in einem bestimmten Bereich des Fliegers immer möglich – allerdings gegen eine eventuelle GebĂŒhr, je nach Reiseklasse. Die Kosten fĂŒr Standardsitze liegen zwischen 8,- und 29.- Euro, abhĂ€ngig von der Reiseroute und der Sitzreihe. DarĂŒber können teurere Luxus-Sitze mit mehr Komfort und Platz gebucht werden.

Ein Sitzplatz kann entweder direkt bei der Ticketbuchung oder erst beim Check-in reserviert werden. Es kann jedoch vorkommen, dass beim spĂ€ten Check-in keine PlĂ€tze mehr zur Auswahl stehen, dann wird dem Passagier am Flughafen ein Platz zugewiesen. Es empfiehlt sich daher eine frĂŒhzeitige Sitzplatzreservierung.

Kinder

Tickets fĂŒr Kinder und Kleinkinder sind ermĂ€ĂŸigt. Zudem muss fĂŒr ein Kleinkind unter 2 Jahren kein eigener Sitzplatz gebucht werden, dieser ist optional. FĂŒr gewöhnlich sitzen die Kleinsten auf dem Schoß der Begleitpersonen. Werdende MĂŒtter dĂŒrfen nur dann mitfliegen, wenn die Geburt der Berechnung nach noch mindestens zwei Wochen in der Zukunft liegt.

Kinder im Alter zwischen 2 bis 11 Jahren erhalten bei Icelandair eine kostenlose kindgerechte Mahlzeit und einen Saft wĂ€hrend des Flugs. Eltern können Milch an Bord aufwĂ€rmen. Die Leckereien fĂŒr Kleinkinder sollten bis 24 Stunden vor Abflug beim Service-Center gebucht werden, damit die Crew den Gesamtbedarf planen kann. Das Personal von Icelandair kĂŒmmert sich außerdem um die Unterhaltung der Kleinsten: es gibt Zeichentrickfilme fĂŒr lange FlĂŒge, Buntstifte und Malblöcke, damit die Zeit schneller vergeht.

FĂŒr die Altersgruppe von 2 bis 11 dĂŒrfen Passagiere einen eigenen Kindersitz mit an Bord bringen. Dieser muss bestimmte Voraussetzungen erfĂŒllen, die man am besten mit dem Service-Personal vor dem Flug abklĂ€rt. Als Fluggast sollte man bedenken, dass die Airline selbst keine Kindersitze zur VerfĂŒgung stellt.

Kinder, die alleine reisen, können ausschließlich im Alter von 5 bis 15 Jahren vollstĂ€ndig durch das Personal von Icelandair betreut werden. Verpflichtend ist der Betreuungsservice bis zum Alter von 11 Jahren einschließlich, danach ist er optional. Ein Kind mit 13 Jahren kann also beispielsweise unbegleitet fliegen, wenn es hierzu fĂ€hig ist.

Der Betreuungsservice kann nur von dem Service-Center der Airline gebucht werden, eine Kontaktaufnahme sollte mindestens zwei Werktage vor der Reise stattfinden. Ein Formular muss hierfĂŒr ausgefĂŒllt und abgegeben werden, planen Sie dies bitte zeitlich ein. Achtung: Unbegleitete MinderjĂ€hrige können nur auf Icelandair-FlĂŒgen mitfliegen. AnschlussflĂŒge oder Icelandair Stopovers sind nicht möglich in Kombination mit dem Betreuungsservice.

Die Kosten fĂŒr den Service liegen bei 75,- bis 220,- Euro pro Flug und Strecke, je nach Ziel und Dauer des Flugs. Die GebĂŒhr fĂ€llt nur einmal an, wenn mehrere Kinder unbegleitet zusammen fliegen, also zum Beispiel Geschwister.


Seinen deutschen Hauptsitz hat das Unternehmen in Frankfurt. Die Postanschrift lautet:

Icelandair
Goetheplatz
Neue Rothofstraße 13-19
60311 Frankfurt am Main

Über das Unternehmen

Das Unternehmen Icelandair wurde bereits 1937 an der islĂ€ndischen NordkĂŒste gegrĂŒndet. Damals trug die Flugggesellschaft noch den Namen FlugfĂ©lag Akureyrar und verfĂŒgte nur ĂŒber ein einziges Flugzeug. Bereits im Jahr 1940 zog die noch junge Airline in die Landeshauptstadt ReykjavĂ­k und benannte sich in FlugfĂ©lag Íslands um. Erst deutlich spĂ€ter, im Jahr 1973, wurde der internationale Handelsname „Icelandair“ angenommen.

Zu Beginn konzentrierte sich das Unternehmen hauptsĂ€chlich auf InlandsflĂŒge in Island. Die ersten FlĂŒge zu anderen Kontinenten unternahm die Airline im Jahr 1945; sie gingen nach Schottland und DĂ€nemark. Schon kurz darauf, 1948, wurden die ersten NordatlantikflĂŒge in den Flugplan aufgenommen.

Ein besonderer Meilenstein in der Geschichte der nordeuropĂ€ischen Fluglinie geschah 1987, als ein Vertrag mit dem Flugzeughersteller Boeing unterzeichnet wurde: Icelandair begann, seine Flotte fĂŒr internationale Ziele zu erneuern. Eine neue Generation mit der Boeing 757-200 und 737-400 erhielt Einzug. Im Jahr 2005 wurde mit San Francisco das erste Ziel an der amerikanischen WestkĂŒste angeflogen.

Heute werden fast 50 Ziele in Nordamerika und Europa bedient, so dass den Passagieren insgesamt etwa 550 mögliche Anbindungsoptionen zur VerfĂŒgung stehen. Unter den angeflogenen Zielen finden sich beliebte HauptstĂ€dte wie London, Stockholm, Berlin oder auch Madrid. Zu den Destinationen in Noramerika zĂ€hlen unter anderem StĂ€dte wie New York, Orlando, Chicago, Vancouver oder Toronto. Icelandair kann dank seiner gĂŒnstigen geografischen Lage TransatlantikflĂŒge mit einem Zwischenstopp anbieten.

Die Fluglinie unterhĂ€lt zudem einige Codeshare-Abkommen mit anderen Fluggesellschaften, um ihr Streckennetz weiter ausbauen zu können. Positiv zur Bewertung der Fluggesellschaft trĂ€gt auch das eingefĂŒhrte Umweltkonzept von Icelandair bei, welches eine Verringerung des CO2-Ausstoßes aller Flugzeuge zum Ziel hat und damit den Ruf des Landes in Sachen Umweltfreundlichkeit fördert.

Die Passagierzahlen der Fluggesellschaft waren erfreulich. Von rund 1,3 Millionen im Jahr 2009 stiegen die Zahlen auf mehr als 4,1 Millionen im Jahr 2018 an. Die Erfolgswelle stoppte jĂ€h, als der Coronavirus ab 2020 weltweit fĂŒr starke EinschrĂ€nkungen im Flugverkehr sorgte. Im April 2020, im Zuge der ersten virusbedingten Lockdowns weltweit, erklĂ€rte Icelandair, 2.000 Stellen abbauen zu wollen. VollzeitgehĂ€lter wurden gekĂŒrzt, viele verbliebende Angestellte arbeiteten in Teilzeit.

Sieben Boeing-Maschinen 757-200 wurden im Herbst 2020 aus der Flotte aussortiert um Kosten zu senken, vier davon wurden gleich verschrottet. Ohnehin plante Icelandair schon seit einigen Jahren, seine 757-Modelle komplett gegen Airbusse auszustauschen – erstmals in der Geschichte der Fluggesellschaft.


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