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Nordmende Kundendienst


Hinweis:
Nordmende war einst ein eigenständiger Hersteller von sowohl Brauner Ware (Unterhaltungselektronik, siehe Artikel Nordmende Service) als auch Weißer Ware (Haushaltsgeräte). Da der Markenname Nordmende aber mittlerweile nur noch für den Verkauf von Haushaltsgeräten in Irland und im Vereinigten Königreich verwendet wird, existiert leider kein deutscher Kundendienst mehr. Wenden Sie sich bitte an den Händler, der Ihnen das Haushaltsgerät verkauft hat.

Über das Unternehmen

Die Ursprünge von Nordmende gehen zurück in das Jahr 1923 als Otto Hermann Mende in Dresden die Radio H. Mende & Co. gründete. Schnell stieg das Unternehmen in den 1930er-Jahren zu einem der größten deutschen Rundfunkgerätehersteller auf.

Nach dem 2. Weltkrieg wurde das Dresdner Werk demontiert. Der Name Mende durfte auf Bestreben der DDR in Westdeutschland nicht als Firmenname geführt werden. Doch Martin Mende ließ sich davon nicht abhalten, verwendete den Namen Nordmende und baute das Unternehmen ab 1947 wieder auf. Schnell entwickelt es sich in der Nachkriegszeit zu einem der führenden deutschen Hersteller von Radios, Fernsehern, Tonbandgeräten und Plattenspielern.

Ende der 1970er-Jahre wurde das Unternehmen vom Thomson-Brandt-Konzern übernommen. Ab diesem Zeitpunkt gehörten neben der Unterhaltunselektronik auch Haushaltsgeräte in die Produktpalette von Nordmende. Der Thomson-Konzern teilte die Produktion und den Vertrieb von Nordmende-Produkten in zwei Gesellschaften: die Produktionsgesellschaft Norddeutsche Mende Rundfunk KG und die Vertriebsgesellschaft Nordmende Vertriebs GmbH & Co. oHG. Beide Gesellschaften durchliefen zahlreiche Übernahmen durch andere Unternehmen und Namensänderungen. Hauptmärkte für den Vertrieb von Nordmende-Produkten waren in Deutschland und Italien. Verkauft wurden im Bereich Haushaltsgeräte sowohl Kühl- und Gefrierschränke als auch Geschirrspüler, Dunstabzugshauben, Mikrowellen, Backöfen, Kochfelder, Waschmaschinen, Trockner und Staubsauber der Marke Nordmende.

Unter dem Einfluss von Thomson waren sowohl die Produktion als auch der Vertrieb ständig von Übernahmen durch andere Unternehmen betroffen. Ende der 1980er-Jahre musste Thomson schließlich Insolvenz anmelden. Auch Rettungsversuche des Bremer Senats und eine mehrwöchige Werksbesetzung änderten daran nichts. Trotzdem wurden Produkte der Marke Nordmende weiterhin vertrieben. Der indische Unterhaltungselektronik-Konzern Videocon von der französischen Thomson-Gruppe übernahm ein Fernsehröhrenwerk in Italien und erwarb im Zuge dessen die Markenrechte der ehemaligen deutschen Traditionsmarke Nordmende. Ab 2008 verwendete zudem die Phillar Group die Bezeichnung Nordmende.

Heute wird der Markennamen Normende allerdings nicht mehr verwendet, zumindest nicht in Deutschland, Österreich oder der Schweiz. Lediglich in der UK und Irland werden noch Elektrogroßgeräte unter der Marke Nordmende vertrieben. Geräte aus der Sparte Unterhaltungselektronik – vorrangig Fernseher und Digitalradios – werden heute von der Firma TechniSat in Deutschland und Europa verkauft.


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