ELIN Kundendienst
Das Unternehmen
Das Unternehmen Elin entstand aus der im Jahr 1892 vom 26 Jahre alten Ingenieur Franz Pichler gegründeten F. Pichler Werke. Das Werk, welches seinen Sitz im steirischen Weiz hatte, beschäftigte sich ursprünglich mit der Herstellung und Produktion von elektrischen Maschinen. Damals wurden bereits Gleichstrom – Nebenschlussdynamos und Vernickelungsdynamos produziert.
Nachdem es 1897 zu einem Eigenkapitalmangel gekommen ist, trat der Ing. Cornel Masal in das Unternehmen ein. Nun firmierte man unter dem Namen „Weizer Elektrizitätswerke Franz Pichler & Co.“ Durch die Kapitalspritze konnte eine Fabrikhalle mit einer Größe von 350 m² errichtet werden und so konnte man erfolgreich expandieren. Es wurden bereits die ersten Außenbüros eröffnet.
Doch die finanzielle Stärkung des neuen Teilhabers verblasste unter dem Konkurrenzdruck der damals schon recht großen Unternehmen AEG und Siemens Zusehens. So trat bereits 1900 mit der Wiener Gesellschaft für Elektrische Energie der nächste Gesellschafter in das Unternehmen ein und so konnte das Unternehmen mit neuen Maschinen und Werkzeugen weiter wachsen. Es konnten stetig neue Produkte, wie etwa ein 800 – kW – Generator entwickelt werden, und es entstanden auch Verkaufsbüros in Wien.
1908 entschloss sich der Gründer Pichler dazu, sein Unternehmen in eine Aktengesellschaft umzuwandeln. Er versprach sich davon, auf diese Art mehr Eigenkapital zu beschaffen. Fortan trug das Unternehmen den Namen „ELIN Aktiengesellschaft für elektrische Industrie“ und dies war auch die Geburtsstunde des heute bekannten Namens.
In der zeit des ersten Weltkrieges kam der Privatkundenabsatz drastisch zurück. Im Gegenzug erstarkte aber der Bereich der Rüstungsproduktion. Das Unternehmen ELIN fertigte Motoren, Transformatoren und Geschosse für die kaiserlich und königliche Armee. ELIN erhielt in dieser Zeit sogar einen Geheimauftrag. Sie sollten elektrische Anlagen für ein U-Boot herstellen. Auch ein Bahnanschluss des Werkes erfolgte in dieser Zeit.
Der Unternehmensgründer Franz Pichler unterlag im Jahre 1919 einem Herzinfarkt. Sein Nachfolger wurde der Ingenieur Emanuel Rosenberg.
Aber auch die Weltwirtschaftskrise 1929 setzte dem Unternehmen sehr schwer zu. Es erlebte große Absatzprobleme und konnte sie aber überstehen. Nach einigen Zukäufen konnte man auch die Elektroherde mit ins Sortiment aufnehmen.
In den Zeiten des Zweiten Weltkrieges wurde im Zuge der Arisierung durch die Nazis der komplette Führungsstab des Unternehmens umbesetzt. Auch wurde ELIN mit der rheinischen Schorch – Werke AG verbunden und so zu großen Änderungen in der Organisation gezwungen. Dies stellte für das unternehmen eine große Belastung dar. Während des Zweiten Weltkrieges wurde weitestgehend für die Rüstung produziert.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde fast die gesamte Produktionsstätte und alle Werkzeuge von den sowjetischen Besatzern abtransportiert. Dr. Ing. Karl Widdmann baute die beschädigte Fabrik wieder auf und übernahm die Leitung. Die ELIN wurde allerdings im Jahre 1946 verstaatlicht, womit die Produktionsstätten in Ottakringm Penzing und in Weiz in das österreichische Staatseigentum überging. Die restlichen Fabriken führten bis zur Rückgabe 1955 praktisch ein Eigenleben unter der Verwaltung Russlands. Doch die ELIN war nach ihrer Neustrukturierung schon sehr bald wieder in der Lage auch größere Projekte abzuwickeln und so konnte es schnell wieder wachsen.
Im Zuge von Zusammenfassungen, wie sie zu dieser Zeit durchaus üblich waren, wurde die ELIN mit der AEG – Union im Jahre 1959 unter dem Namen „ELIN – Union AG“ zusammengefasst. Die daraus folgende Straffung und der Ausbau der der Produktionsstätten im Konzern und ein Neubau des Verwaltungsgebäudes waren ein Meilenstein in der Unternehmensgeschichte. Doch auch die Konkurrenz hat die Zeit nicht verschlafen produzierte schon zu diesem Zeitpunkt sehr günstig. Dies bedeutete für ELIN, das in Zukunft noch knapper kalkuliert werden muss und so auch die Mitarbeiter mussten Abstriche machen. Auch nahm in dieser Zeit die Auslastung der Produktionsstätten drastisch ab.
Erst eine Zusammenarbeit mit dem Siemenskonzern, welche 1967 begann, konnte hier eine Wende bringen. Mann konnte auf diese Art Lizenzen gegenseitig nutzen und auch gegenseitige Belieferungsverträge aushandeln. Es wurde aber zur gleichen Zeit auch ein sehr großes Sanierungsprogramm gestartet, welches die Zusammenlegung der Wiener Produktionsstätten im Werk Wien – Floristdorf vorsah und dazu noch einen Ausbau der Weizer Fabrik plante.
Nachdem auflassen von unrentablen Produktionszweigen wuchs das Unternehmen abermals.
Doch auch die Ölkrise zu beginn der 1980er Jahre setzte dem Unternehmen stark zu. Es wurde wieder umstrukturiert und diesmal in drei Eigenständige unternehmen zerschlagen.
1992 und 1996 wurde ELIN in Österreich die staatliche Auszeichnung verleihen und so dürfen sie das Bundeswappen von Österreich im Geschäftsverkehr verwenden.
Der Kundendienst
Leider gibt es in Deutschland keinen direkten Kundendienst mehr für ELIN. Für die deutschen Kunden wird der Kundendienst vom Kundendienstleister Vangerow. Sie erreichen die Hotline von Vangerow unter der Nummer +49 (0) 7127 – 9876 – 0. Hier sollten sie schnell Hilfe bekommen.
Aber auch hier empfiehlst sich, folgende Angaben bereitzuhalten:
• Modell und Seriennummer des Gerätes (siehe Typenschild).
• Art der Störung,
• das Gerätemodell,
• Ihre vollständige Anschrift,
• Ihre Telefonnummer mit Vorwahl.
Sollten sie diese Angaben bereithalten, so sollte ihnen der Kundendienst schnell helfen können.
Vangerow GmbH
Keltenstrasse 8
D-72766 Reutlingen
Deutschland

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