Elektra Bregenz Kundendienst

Das Unternehmen

Das Unternehmen Elektra Bregenz wurde von Wilhelm Schindler gegründet und konnte sehr schnell die ersten Preise für seine Produkte einfahren. So konnten sie bereits im Jahr 1893 auf der Weltausstellung in Chicago die für die erste vollständig elektrifizierte Küche die Goldmedaille.

Dies Führte im Unternehmen Elektra Bregenz zu einem starken Wachstum und so ist es nicht verwunderlich, das bereits um die Jahrhundertwende zum Zwanzigsten Jahrhundert, der Produktkatalog des Unternehmens über 2000 Positionen und Artikel aufwies, welche ausschließlich noch in Handarbeit gefertigt wurden. Schon zu diesem Zeitpunkt gab es unter dem Firmennamen Elektra erste elektrische Tauschsieder, Bügeleisen, Elektroheizgeräte, Heißwasserbereiter, Kaffeemaschinen, Fußwärmer, Toaster und noch vieles mehr.
Um 1930 waren das Bügeleisen, die Heißwasserspeicher, Fußbodenheizungen und Elektroheizgeräte sowie Großküchenanlagen der Schwerpunkt im Produktionsprogramm. Das Unternehmen konnte zunehmend auf eine Serienfertigung umstellen und auch der Export machte sich im laufenden Geschäft immer stärker bemerkbar.

Aber auch der Zweite Weltkrieg hinterließ seine Spuren bei Elektra Bregenz und so musste das Unternehmen fast völlig neu aufgebaut werden. Doch dieser Aufbau verhalf dem Unternehmen Elektra Bregenz zu einem großen und steilen Aufstieg.
So konnte 1948 der erste Elektroherd mit einer Thermostat – Temperaturregelung vorgestellt und auf den Markt gebracht werden und bereits im Jahre 1950 wurden die ersten Kühlschränke von Elektra Bregenz gebaut.

1960 wurden Niederlassungen in allen österreichischen Landeshauptstädten eröffnet und das Verkaufsprogramm wurde mit Blick auf die Verbraucher stark erweiteret. Auch ein sehr feinmaschiges Servicenetz ist in dieser Zeit entstanden.

1965 wurde Elektra Bregenz als Tochter in den Brown Boveri Konzern integriert und das Unternehmen erhielt durch den Austausch von Technologien und Know – How vieler Impulse bei seiner Entwicklung. 1968 konnte Elektra Bregenz mit dem Küchenprojekt „Elektra Technovision“ für Aufsehen und Furore im In- und Ausland sorgen.

Mann hat im Jahre 1973 auch mit intensiven Forschungsprogrammen in der Entwicklung und Produktion von Solarspeichern begonnen.

Im Jahre 1977 konnte man das Verkaufsortiment um die Sparte der Unterhaltungselektronik erweitern und so seinen Umsatz nachhaltig steigern. Der Umsatz belief sich in dieser Zeit auf hervorragende 35 Millionen Euro (490 Mio. Schilling).
Doch Elektra Bregenz konnte mit seiner Muttergesellschaft nur noch bedingt Wachsen und so wurde das Unternehmen, welches die größte Produktionsstätte für Heißwasser- und Kochgeräte ind Österreich hält, ein Mitglied der Blomberg-Gruppe. Die Jahresproduktion betrug zu diesem Zeitpunkt bereits 150000 Einheiten.

1979 konnte der Sektor der Alternativen Energien vorangetrieben werden und Elektra Bregenz nimmt den Bereich der Wasserpumpenspeicher und Heizungspumpen mit in das Verkaufssortiment auf.

Auch konnte im Jahr 1980 der Generalvertrieb für die sparte der gewerblichen Waschgeräte von Wascator aus Schweden für den österreichischen Markt übernommen werden. Damit kann sich Elektra Bregenz auch in diesem Sortiment einen großen Vorteil sichern.
So ist es auch nicht verwunderlich, das Elektra Bregenz 1981 mit 456 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von etwa 44 Millionen Euro erzielen kann und so seinen starken Wachstumskurs weiter Fortsetzt. Ein nicht unerheblicher Teil der Umsätze geht dabei auf den Export zurück.
Nachdem man 1982 ein neues Emaillierwerk in Bregenz eröffnete übernimmt man 1985 sogar die Tirolia – Werke GmbH aus Schwaz. Dort wird auch 1987 die erste Mikrowellenproduktion eröffnet und schließlich bis zum Jahre 1989 die gesamte Produktion dort hin verlagert.

1992 wird die Blomberg – Gruppe und in diesem Zug auch das Unternehmen Elektra Bregenz von der EL.Fl. – gruppe übernommen. Durch diese Übernahme steigen die Chancen, endlich in den ganzen europäischen Markt einzusteigen, für Elektra Bregenz. Der Produktionsstandort in Schwaz wird Produktionszentrum für die Kochgeräte der Gruppe und es werden auch die Produktion der Einbauherde und Einbaumulden aus Brassano in Italien Übernommen.
In den nächsten Jahren folgen für Elektra Bregenz viele Umstrukturierungsmaßnamen welche schließlich 1997 in der Trennung des Unternehmens in die Elektra Bregenz Produktionsgesellschaft mbH (Produktion) und die ELEKTRA BREGENZ AG (Vertrieb).

2002 werden diese beiden Unternehmen von der Arcelik übernommen und im Jahre 2003 der Standort schließlich nach Wien verlegt.

Der Kundendienst:

In Deutschland gibt es leider keinen direkten Kundendienst mehr für die Elektra Bregenz. Dieser wird aber von BEKO übernommen.

Die Möglichkeiten den Kundendienst von BEKO, und damit auch von Elektra Bregenz, direkt zu kontaktieren, erweisen sich als durchaus Umfangreich. Sie können den Kundenservice für ihre Elektra Bregenz Geräte über die Service - Nummer 01805 – 244 020 erreichen. Für die Reparatur und Wartung stellt BEKO bundesweit ein flächendeckendes Netz von Servicestellen zur Verfügung.

Sie sollten aber vor Kontaktierung des Kundendienstes Folgende Angaben bereithalten:
• Modell und Seriennummer des Gerätes (siehe Typenschild).
• Art der Störung,
• das Gerätemodell,
• Ihre vollständige Anschrift,
• Ihre Telefonnummer mit Vorwahl.

Sie werden über diese Servicenummer direkt mit der nächstgelegenen Servicestelle verbunden. Der Service erfolgt dabei ausschließlich beim Kunden Vorort und eine Einsendung Ware, welche Defekt ist, ist dabei nicht möglich.

Leider wird sonst kein weiterer Kundendienst von Elektra Bregenz angeboten. Nach der Pleite der Mutter und der Übernahme von Arcelik wurde die Produktion nahezu eingestellt.
Sie sollten aber auch über Beko einen guten Kundendienst erhalten.

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